Category Archives: Exhibitions + Performances

(exhibition) HACKS+HOAXES / opening 06.10.2015

you are cordially invited to the opening of hacks+hoaxes tomorrow 19:00 at GALERIE HEROLD im Künstlerhaus am Güterbahnhof

hacks+hoaxes-poster

When we engage with a system, be it social or technical, natural or artificial, virtual or physical, we produce knowledge by first observing and later by manipulating it. We are designers of systems.

But we intervene, we subvert, we deceive. For it is by the tricks of us hoaxers, or by the artifice of us hackers, that we expose both the plots and the gaps of the systems we are entangled with.

Hacks+Hoaxes proposes to observe, learn, negotiate and intervene within different systems in order to question their structures, explore their thresholds, and debunk their agencies.

http://hacksandhoaxes.digitalemedien-bremen.de
https://www.facebook.com/events/736379633159324/

(exhibition) EGO UPDATE. Die Zukunft der digitalen Identität 18.09.2015 NRW-Forum Düsseldorf

NRW-Forum Düsseldorf writes:

Wir freuen uns, mit Euch am Freitag, 18. September 2015, ab 19 Uhr,
die Eröffnung der Ausstellung EGO UPDATE zu feiern. Der Eintritt ist
frei.

Live: DJ Ipek / Eklektik Berlinistan Sounds of Turkey, OrAsia, Balkan
and Elektro (http://www.djipek.com/) & Serdar Dagdelen (Kanun) & VJ
Sonar

Künstler-Präsentationen: Kim Asendorf, Ole Fach & Jana Lange: “Teh
Life”, 2015 (die erste virtuelle Netzkultur-Sitcom): http://teh.life/

Erik Kessels: “Dick Selfies”, 2015 (Buchpräsentation “In almost every
picture 15):
http://www.kesselskramerpublishing.com/in-almost-every-picture/)

Milo Moiré: “Nackt Selfies”, 2015 – Performance
(http://www.milomoire.com/)

Außerdem sind die Künstler Andreas Schmidt, David Slater, Kurt
Caviezel, Oliver Sieber, Jonas Unger, Jana Lange, Ole Fach & Florian
Kuhlmann anwesend.

http://www.nrw-forum.de/ego_update │#egoupdate


“Ich fotografiere, ich dokumentiere – also bin ich.”

EGO UPDATE. Die Zukunft der digitalen Identität dreht sich um das
Phänomen #Selfie und thematisiert, wie sich die Grundfrage der
Menschheit “Wer bin ich?” unter dem Einfluss digitaler Medien
ausprägt, verändert und weiterentwickelt. Wie greift das digitale und
technologische Weltgeschehen in die menschliche Identität ein – und
was für eine Gesellschaft wird am Schluss dabei herauskommen? Wie
werden unsere Identitätsvorstellungen und Wünsche durch digitale
Kommunikation geprägt oder erschaffen?

EGO UPDATE. Die Zukunft der digitalen Identität liefert mit 23
internationalen und nationalen Positionen Denkanstöße und mögliche
Antworten.

Beteiligt sind: Kim Asendorf, LaTurbo Avedon, Evan Baden, Arvida
Byström, Kurt Caviezel, Robbie Cooper, Heather Dewey-Hagborg, MC
Fitti, Alison Jackson, Erik Kessels, Florian Kuhlmann, Dafna Maimon,
Netro, Onformative, Ontheroofs, Martin Parr, Evan Roth, Andreas
Schmidt, Guido Segni, Oliver Sieber, David Slater, Amalia Ulman und
Jonas Unger.

Die Gruppenausstellung ist vom 19. September 2015 bis 17. Januar 2016
im NRW-Forum Düsseldorf zu sehen. Sie ist die erste kuratorische
Arbeit von Alain Bieber als Künstlerischer Leiter des Hauses.

https://www.facebook.com/events/1001215976563307/

exhibition: a/topic N°3 point line surface solid simulacrum @GAK 19.03.2015 19:00 uhr

GAK writes:

mit einer Intervention von Lucas Odahara und einem Gespräch mit Anna Maria Müller, Nina Kruse & Yvonne Bialek

  • Donnerstag, 19. März, 19 Uhr
  • GAK Gesellschaft für Aktuelle Kunst
  • Teerhof 21, 28199 Bremen
  • Facebook RSVP

Der Titel von a/topic N°3 point line surface solid simulacrum
entstammt dem Vorwort von Thomas McEvilley aus dem mittlerweile
kanonischem Text „Inside the White Cube“ von Brian O’Doherty, indem es
heißt: „the beginning was a blank where there appeared inexplicably a
spot which stretched into a line, which flowed into a plane, which
folded into a solid, which cast a shadow, which is what we see.“ Diese
platonische Aufzählung beendet der Autor im Folgenden jedoch nicht
mehr mit „shadow“ für „Schatten“, sondern mit „simulacrum“, indem er
schreibt: „This set of elements – point, line, surface, solid,
simulacrum – conceived as contentless except in their own nature, is
the primary equipment of much of modern art.“ Somit steht das
Simulacrum am Ende einer formalen Entwicklung und anders als der
Schatten, der lediglich ein Bild zurück wirft, ist das Simulacrum
weitaus emanzipierter: Es kann ein Abbild und Trugbild sein, ähnlich
doch nicht gleich, eine Simulation, eine virtuelle Hyperrealität, die
die Realität ersetzt.

(exhibition) NEW BREMEN NEW CAIRO – Von Musterplänen und Gegenentwürfen 23.01.2015 19:00

NewBremen_NewCairo-small

they write:

english

Exhibition opening on Friday, 23th January 2015, 7pm / Immigration Office / Am Dobben 36 / Bremen The exhibition is on only till the 24th of January.

In the middle of the desert a new city is being built. A clean retreat, ordered and well-organised. It shall house two million people — splendid parks, universities and malls, luxurious family homes, guarded apartment buildings and resorts. We will call them “Lake View”, “Arabella Park”, “Le Rêve”. We are in New Cairo City — a staggering master-plan for a segregated environment well away from the chaotic Megapolis of Cairo. Urban development schemes are still considered an adequate solution for complex socioeconomic problems, cities are facing around the world. In Bremen the local master plan has been named “Überseestadt”. Cristal riverbank-condos promise divine southwesterly views across the Weser-River. We may call them “Aqua Viva”, “Entrée”, “Panorama”, “Kristall”. The renderings reveal astonishing similarities to those of New Cairo City.

Whose dream are we dreaming?

The effect of the grid is always to say that something is this, not that — that it belongs here, not there. NEW BREMEN NEW CAIRO engages with two development projects, that seem very far apart at first glance, but have a lot in common, when looking closely. In a simultaneous seminar at the University of the Arts Bremen and German University New Cairo City students of Architecture, Visual Design and Digital Media created narratives of spatial use, that are not part of any master-plan. They tell of in-between places, counter-sites of utopian and distopian character. They reveal spatial dichotomies and transitions, that will intervene into the adamant schemes of planners and investors. The design of a building is also the design of its ruin.

Nele Brönner, Willy Sengewald, Vlatka Seremet

A cooperation of HfK Bremen and German University Cairo, supported by Fond für Innovative Lehre der HfK Bremen.

german

Ausstellungseröffnung am 23. Januar 2015 um 19:00 / Immigration Office / Am Dobben 36 / Bremen Die Ausstellung ist nur bis einschließlich Samstag, 24. Januar zu sehen.

NEW BREMEN NEW CAIRO verbindet zwei Stadtentwicklungsprojekte, die auf den ersten Blick sehr unterschiedlich erscheinen, bei genauere Betrachtung jedoch erstaunliche Gemeinsamkeiten offenbaren. In einem simultanen Seminar an der HfK Bremen und der German University Cairo erarbeiteten Studierende (aus Architektur, Visueller Kommunikation und Digitalen Medien) Narrationen der räumlichen Nutzung abseits der Masterpläne. Sie erzählen von noch-nicht und nicht-mehr Orten, Gegenentwürfe von utopischem und distopischem Charakter und zeigen räumliche Dichotomien und Veränderungen, die die unerbittlichen Szenerien der Stadtplaner und Investoren kommentieren.

In der Mitte der Wüste wird eine neue Stadt gebaut, ein sauberer Zufluchtsort, gut organisiert und ordentlich, für zwei Millionen Menschen – prächtige Parkanlagen, Universitäten und Einkaufszentren, luxuriöse Einfamilienhäuser und bewachte Apartmentsiedlungen. Wir nennen sie “Lake View”, “Arabella Park”, “Le Rêve”. Wir sind in New Cairo City – ein atemberaubender Masterplan in sicherer Entfernung zur chaotischen Megametropole Kairo wird hier aus der Wüste gestampft. Gigantische urbane Entwicklungsprojekte gelten noch immer als adäquate Lösungen für die komplexen Probleme unserer Städte. In Bremen heißt der lokale Musterplan „Überseestadt“. Exklusive Apartmenthäuser versprechen Eigentumswohnungen direkt am Wasser mit süd-west Blick über die funkelnde Weser. Wir nennen sie “Aqua Viva”, “Entrée”, “Panorama”, “Kristall”. Die Rendering sind jenen aus New Cairo City erstaunlich ähnlich.

Nele Brönner, Willy Sengewald, Vlatka Seremet

Ein Gemeinschaftsprojekt der HfK Bremen und der German University Cairo, gefördert durch den Fond für Innovative Lehre der HfK Bremen.

Webmontag IV/2014

Datum: 20. Oktober 2014, 18:30 Uhr Ort: Alte Schnapsfabrik, Am Deich 86, 28199 Bremen

Bremen hat eine lange Tradition als vorwärtsgewandte Handelsstadt. Bereits zum Ende des 18. Jahrhunderts führte man im Zeichen der digitalen Zukunft die Speckflagge im Pixel-Art-Stil ein.

Regelmäßig soll den Webschaffenden und angeschlossenen Kaufleuten und Arbeitern die Möglichkeit gegeben werden, sich auf fachlicher wie menschlicher Ebene auszutauschen und dabei das ein oder andere lokale Brauereierzeugnis zu genießen.

Im Anschluss an die Vorträge stehen uns die Räumlichkeiten zum angeregten Austausch noch bis ca. 21.00 Uhr zur Verfügung. Der Eintritt und Getränke sind frei.