A4 Prototypen+Konzept

eure aufgabe ist es mit der präsentation von Prototypen+Konzept den zwischenstand sowie den geplant endstand eurer arbeit zu zeigen. dies soll anhand eines ausgearbeiteten konzepts und eines oder mehrerer prototypen geschehen.

vergegenwärtigt euch noch einmal, dass diese präsentation den endpunkt der gemeinsamen entwicklung eurer arbeit darstellt. von hier an, seid ihr auf euch selber gestellt. dh auch, dass ihr in der präsentation von Prototypen+Konzept unbedingt ein klares bild von dem vermitteln müsst was ihr erwartet am ende produziert zu haben.

versucht hierbei mit allen sinnvollen mitteln zu arbeiten. bringt zB materialproben mit, wenn ihr mit bestimmten materialien arbeiten wollt, zeigt technische zeichnung von raumanordnungen, wenn ihr euch eine bestimmte präsentation im raum vorstellt, oder zeigt bereits fertige arbeiten ( anderer ) um eure eigenen vorstellungen zu erklären. illustriert euer konzept mit den formen und medien die es verlangt.

solltet ihr bereits funktionsfähige teile eurer arbeit realisiert haben bringt auch diese mit. zeigt zB funktionierende sensor-setups und mechanische konstruktionen, interaktionsabläufe, oder material- bzw software-basierte simulationen. versucht so prototypische teile eurer fertigen arbeit greifbar zu machen @hint(da dinge dazu neigen während präsentationen nicht zu funktioneren, seid ihr gut beraten immer auch videos eurer prototypen zu machen ).

und denkt in diesem zusammenhang auch daran, dass präsentationen immer objekte der gestaltung sind, dh dass ihr unbedingt nicht nur auf sprachlicher ebene präsentieren sollt.

die form der präsentation ist euch überlassen; nur passend und interessant sollte sie sein.

abgabe+präsentation

präsentiert Prototypen+Konzept in der letzten sitzung S011 (2019-07-12 10:00).

voraussetzung für eure teilname an der präsentation ist, dass ihr die dateien eurer präsentation mindestens 1 stunde vor beginn der session (2019-07-12 09:00) bei slack gepostet habt. verpackt eure dateien in ein ZIP-file und benennt es mit A4- sowie eurem vollen namen in kleinbuchstaben ( e.g A4-dennisppaul.zip ).

geht davon aus, dass ihr circa 15 min für die vorstellung von Prototypen+Konzept habt.

A3b Schreibt einen Absatz über eine andere Arbeit

eure aufgabe ist es einen absatz über die arbeit einer kommilitonin oder eines kommilitonen zu schreiben.

der absatz soll die arbeit knapp und sachlich beschreiben, nicht mehr als 500 zeichen ( nicht wörter! ) umfassen und auf dem basieren, was in der zwischenpräsentation gezeigt wurde.

hier ein beispiel von der DM website:

Cat Exploit is a project focussed on creating an independent and free WiFi network using cats (so-called Server Entities) and related species carrying a minified version of a wardriving-server. While roaming through streets and backyards of the urban area, they tap into open and badly secured WiFi networks in order to repeat and spread the signal through nearby Server Entities for everyone.

from Dennis Siegel: Cat Exploit

zuordnung

  • Lisa-Marie schreibt einen Absatz über die Arbeit von Tristan.
  • Leo schreibt einen Absatz über die Arbeit von Pico.
  • Tim schreibt einen Absatz über die Arbeit von Umut.
  • Umut schreibt einen Absatz über die Arbeit von Lisa.
  • Simon schreibt einen Absatz über die Arbeit von Nelly.
  • Lisa schreibt einen Absatz über die Arbeit von Lisa-Marie.
  • Philipp schreibt einen Absatz über die Arbeit von Fabian.
  • Nelly schreibt einen Absatz über die Arbeit von Lauris.
  • Pico schreibt einen Absatz über die Arbeit von Leon.
  • Robin schreibt einen Absatz über die Arbeit von Tim.
  • Lauris schreibt einen Absatz über die Arbeit von Robin.
  • Fabian schreibt einen Absatz über die Arbeit von Simon.
  • Tristan schreibt einen Absatz über die Arbeit von Leo.
  • Leon schreibt einen Absatz über die Arbeit von Philipp.

abgabe+präsentation

ladet euren absatz bis zum montag (2019-06-24 12:00) bei slack hoch.

speichert euren absatz in einer text- oder markdown-datei und benennt sie A3b- sowie eurem vollen namen in kleinbuchstaben ( e.g A3b-dennisppaul.txt bzw .md ).

A3 Zwischenpräsentation

eure aufgabe ist es mit der zwischenpräsentation den zwischenstand eurer arbeit zu zeigen.

die zwischenpräsentation ist eine art plateau. sie bietet euch die möglichkeit und verlangt gleichzeitig von euch, dass ihr eure arbeit reflektiert und präzisiert. nutzt die zwischenpräsentation um eure arbeit noch einmal auf den punkt zu bringen, ggf zu reduzieren und einen klareren ausblick auf das zu geben was ihr am ende haben wollt und was ihr denkt was bis dahin noch zu tun ist.

die form der zwischenpräsentation ist frei und euch überlassen; nur passend und interessant sollte sie sein. präsentationen sind auch immer objekte der gestaltung und auch hier gilt:

denkt […] daran, dass ihr gestalter und gestalterinnen seid und wir uns mit einen klangthema befassen; reduziert eure vorstellung also auf gar keinen fall nur auf eine sprachliche ebene.

aus A2 Schulterblick

abgabe+präsentation

präsentiert eure zwischenpräsentation in der nächsten sitzung S009 (2019-06-21 10:00).

voraussetzung für eure teilname an der präsentation ist, dass ihr eure zwischenpräsentation mindestens 1 stunde vor beginn der session (2019-06-21 09:00) bei slack gepostet habt. verpackt eure präsentation in ein ZIP-file und benennt es A3- sowie eurem vollen namen in kleinbuchstaben ( e.g A3-dennisppaul.zip ).

geht davon aus, dass ihr circa 10 min für die vorstellung eurer zwischenpräsentation habt.

A2 Schulterblick

eure aufgabe ist es mit dem schulterblick einen einblick in den aktuellen stand eurer arbeit zu geben.

der schulterblick ist eine präsentation, die es vorzubereiten gilt. allerdings ist es auch nur der blick über eure schulter während der arbeit dh die erwartung an die qualität und tiefe der präsentation sind geringer als bei einer zwischenpräsentation oder einer abschlusspräsentation. denkt trotzdem daran, dass ihr gestalter und gestalterinnen seid und wir uns mit einen klangthema befassen; reduziert eure vorstellung also auf gar keinen fall nur auf eine sprachliche ebene.

fertigt für den schulterblick ausserdem ein 1-minütiges video wie in A2b 1-min-Explanation beschrieben an und beginnt damit jeweils eure präsentation.

abgabe+präsentation

präsentiert eure schulterblick präsentation in der nächsten sitzung S006 (2019-05-31 10:00).

voraussetzung für eure teilname an der präsentation ist, dass ihr eure schulterblick präsentation mindestens 1 stunde vor beginn der session (2019-05-31 09:00) bei slack gepostet habt. verpackt eure präsentation ( inkl A2b 1-min-Explanation‌ ) in ein ZIP-file und benennt es A2+A2b- sowie eurem vollen namen in kleinbuchstaben ( e.g A2+A2b-dennisppaul.zip ).

geht davon aus, dass ihr circa 10 min für die vorstellung eurer schulterblick präsentation habt.

A2b 1-min-Explanation

fertig ein 1-minütiges video an, in dem ihr eure arbeit von einer anderen personen erklären lasst. die art+weise der erklärung sowie die bedingungen für die produktion und den inhalt des video könnt ihr vollständig selbst festlegen.

A0b Prozedurale Klängen

nehmt eine minute klang oder video auf und schreibt einen satz dazu. und wieder sollte der klang aus der tinkering session entstanden sein; gerne trashig, unfertig, unbedeutend, schräg, etcetera … aber mindestens interessant.

und wie schon gesagt:

und unbedingt auch ein paar andere wege ausprobieren! zB processing-libraries wie minim oder klang ( zB auch um ableton live zu steuern )

und

für die kommende tinkering session würde ich mich freuen, wenn ihr euch noch etwas mehr aus der komfort-zone bewegen würdet … also vielleicht auch mal ungewöhnliche wege ausprobiert ( haben einige ja auch schon gemacht … aber gerne noch mehr ). zB weniger direkte kontrolle ( klassisches komponieren? ) probieren und mehr prozess- bzw regel-basiertes ausprobieren ( generative gestaltung ) oder einmal das verhältnis umzudrehen und klänge als ausgangspunkt für bilder zu nehmen ( visualisierung ) oder sich eher mit dem performativen herumzuspielen ( interface ) etcetera.

ladet eure aufnahme und den satz bis spätestens (2019-05-10 23:59) bei slack hoch.

A1 Projektskizze / Appendix / Projektskizze

was ist eine projektskizze?

eine projektskizze ist im wesentlichen eine verschriftlichung, verbildlichung oder verfestigung eures vorhabens. die projektskizze dient in unserem fall dazu eine art konzeptionelles plateau für eure arbeit zu schaffen. auch in anderen zusammenhängen taucht die projektskizze auf. so ist sie zB oft eine voraussetzung für das bewerben um projektmittel oder -förderung oder für die teilnahme an ideenwettbewerben. ihr seht, die projektskizze hat also nicht nur einen beschreibenden, sondern durchaus auch einen werblichen, überzeugenden oder gewinnenden aspekt. beherzigt dies, wenn ihr eure eigene projektskizze produziert.

versteht die folgenden punkte als ein gerüst, dass ihr entweder ganz strikt, element für element, mit euren eigenen angaben ausfüllt oder aber auch als ein rahmen, den ihr versucht zu durchdringen und an entscheidenen stellen verändert, erweitert oder zerbrecht.

anatomie einer projektskizze

projektskizzen bestehen oft aus den folgenden elementen:

  • arbeitstitel
  • abstract
  • keywords
  • detaillierte beschreibung + zielsetzung
  • prior art + recherche
  • zeitplan + kostenplan

arbeitstitel

der arbeitstitel dient dazu eine grobe richtung anzudeuten. man kann den arbeitstitel auch als eine art leuchtturm verstehen, an dem man sich orientieren kann. eine arbeitstitel ist nicht gleichzeit der spätere titel. auch könnt ihr gern mit einem untertitel experimentieren. zB

der arbeitstitel: eine methode zur konzeptuellen orientierung

abstract

schreibt einen kurzen abstract ( maximal 1500 zeichen ) zu eurer arbeit. ein abstract hat zum ziel einen guten und genauen eindruck eures anliegens und eurer arbeit zu vermittelt. typischerweise besteht ein abstract im ersten teil aus einer beschreibung des anliegens und in einem zweiten teil aus einer beschreibung einer umsetzung. formuliert den text bitte so als ob euer projekt schon exisitiert ( also kein konjunktiv ).

im prinzip ist ein abstract einer kurzen projektbeschreibung einer projektdokumentation ( zB einer arbeit auf der DM Website ) nicht ganz unähnlich.

keywords

wählt eine handvoll schlüssel- oder schlagwörter aus, die eure arbeit beschreiben.

detaillierte beschreibung + zielsetzung

darstellung

erzeugt eine beschreibung, aus der klar wird, was ihr gestalten wollt. da wir gestalter und gestalterinnen sind, kann diese beschreibung nicht nur auf worte reduziert bleiben. nutzt für eure beschreinung alle datstellenden formen die euch sinnvoll erscheinen. diese formen sind zB:

  • zeichnungen
  • collagen
  • renderings
  • mood boards
  • software sketches
  • simulationen
  • mock-ups
  • video protoyping
  • funktionsmodelle

zielsetzung + vorgehen

formuliert eine klares anliegen oder eine zielsetzung, die keinen zweifel an der relevanz eurer arbeit offen lässt. ihr könnt dazu zB eine oder mehrere der folgenden fragen beantworten: welcher frage geht ihr nach? wollt ihr etwas erforschen? welches anliegen hat eure arbeit? was interessiert euch oder die rezipienten an eurer arbeit? ist eure arbeit in aktuellen diskursen verortet? löst eure arbeit ein konkretes problem? stellt sie eine interessante frage? und trägt eure arbeit vielleicht zum klären dieser frage bei? kurzum, warum ist es wichtig, dass genau diese eure arbeit gestaltet und realisiert wird?

vergesst dabei aber auch nicht eure arbeit im bezug auf das kursthema zu verorten und zu reflektieren. inwiefern nehmt ihr bezug auf simulationen? ist eure arbeit eine? kritisiert ihr die simulation? macht ihr euch über sie lustig?

versucht in diesem zusammenhang auch euer vorgehen darzustellen. gibt es zB eine spezielle methode mit der ihr eure arbeit entwickelt? in welchen schritten oder phasen wollt ihr eure arbeit realisieren? kurzum versucht nicht nur das warum zu beantworten sondern auch das wie.

macht euch in diesem zusammenhang am rande auch schon einmal gedanken darüber wie und wo ihr eure arbeit zeigen oder verbreiten wollt. in einer ausstellung? in einem blog? in einem magazin oder einem buch? auf eurer website? oder auf youtube, vimeo oder instagram?

kontext + format

macht euch in eurer beschreibung gedanken über den kontext, die umgebung, den raum, oder den ort an dem eure arbeit exisitieren soll. stellt ihr euch eure arbeit zB in einer gallerie, einer ausstellung, dem alltag, auf der bühne oder in einem ganz speziellen kontext vor? wichtig ist, dass eure arbeit in dem von euch vorschlagenen kontext funktionieren muss und auch in dem rahmen dieses kontexts bewertet wird.

welche form oder welches format soll eure arbeit haben? ist sie zB eine installation, eine app, ein video, eine performance oder ein interaktives objekt?

prior art + recherche

prior art auch stand der technik bezieht sich in diesem fall, auf die ergebnisse eurer recherche. hier müsst ihr klären, was in dem nähe eurer arbeit schon gemacht wurde. welche ähnlichen arbeiten gibt es schon? inwieweit wollt ihr anknüpfen, wiederverwenden oder weiterentwickeln? welche technologien oder forschungen die ihr plant zu verwenden existieren schon? und was muss noch entwickelt werden?

zeitplan + kostenplan

im zeitplan versucht ihr euch den projektverlauf detailliert vorzustellen. im anschluss verortet ihr dann, vom projektende zum jetzigen zeitpunkt, alle wesentlichen schritte in einem zeitlichen ablauf. ihr könnt eure planung auch in wichtige ( milestones ) und weniger wichtige schritte unterteilen. auch gibt es durchaus aufgaben in eurer arbeit, die parallel laufen und auch so geplant werden können.

ein zeitplan wird klassischer weise als tabelle oder als grafischer zeitstrahl dargestellt ( bei komplexeren planungen kommen auch erweiterete darstellungsformen wie zB das GANT-char zum einsatz ). zeiträume werden zumeist in arbeitstagen pro person angegeben.

eine zu detaillierte planung ist übrigens genauso wenig hilfreich wie eine zu oberflächliche. im projektverlauf ändern sich zeitpläne kontinuierlich und müssen permanent angepasst werden.

im kostenplan versucht ihr nach aktuellen wissensstand eine kostenschätzung für eure finale arbeit zu produzieren. beachtet hierbei, dass sich die kosten einer arbeit aus verschieden kategorien zusammensetzen. zB: materialkosten für die finale arbeit und für experimente, kosten für dienstleistungen ( bezahlte arbeit anderer ), kosten der eigenen arbeitszeit ( in eurem speziellem fall sind die kosten noch null ).

A1 Projektskizze / Appendix / Ideenfindung

ein gut erprobter schritt sich der entwicklung der eigenen arbeit zu nähern, ist denkbar simpel, aber gewiss nicht einfach:

entwickelt 3 ideen für arbeiten zum thema *klangmaschinen*

natürlich ist die zahl 3 völlig beliebig. doch einerseits verlangt das entwickeln von ideen viel resources und andererseits ist das auswählen ein durchaus wichtiger schritt in einem gestalterische prozess. ihr könnt ihr natürlich viel mehr ideen produzieren als ihr später zeigt.

grundsätzlich könnt ihr überlegen ob ihr 3 varianten einer ausgangsidee entwickelt oder 3 ganz unterschiedliche ansätze.

beachtet für eure ideefindung unbedingt auch das allgemein gehaltene dokument Directions for Developing a Design/Artistic Project.

und hier ein paar filter um den ideenfindungsprozess etwas zu strukturieren:

gedankenanstösse

es hilft immer sich ein leitmotiv oder eine leitfrage für die ideen zu formulieren ( manchmal auch erst nachdem man die idee schon hatte; diese umkehrung nennen wir dann post-rationalisieren, weil zuerst intuition und dann ratio zur stelle war ):

ihr könntet zB im sinne eines klassichen auftrags denken etwa so: *was für eine arbeit würde ich für eine/n ausstellung/aufführung/produkt/wettbewerb/ausschreibung zum thema **klangmaschinen* abliefern?

wenn es euch hilft, könntet ihr euch aber auch von einer allgemeinen frage leiten lassen, wie zB was wird wohl am wengisten erwartet? wie kann ich etwas zum thema machen, mit dem keiner rechnet?

oder bedenkt doch mal folgendes: klangmaschinenen realisieren sich ja immer auch in einem bestimmten format dh sie sind entweder app, interaktives objekt, produkt, installation, instrument, infrastruktur usw. denkt doch jetzt einmal, nur als gedankenexperiment, über non-normal, ungewöhnliche oder neue formate nach.

wenn euch so gar kein thematischer ansatzpunkt einfällt, dann könnt ihr auch gerne sehr technisch anfangen und euch zB eine bestimmte technologie greifen die ihr, erst einmal gerne auch ganz intuitiv aus dem bauch heraus, interessant findet: was würde passieren, wenn man **klangmaschinenen* mit VR kombinieren würde? oder stürzt euch doch auf einen bestimmten algorithmus und fragt euch *was liessen sich aus diesem algorithmus interessante klangmaschinenen gestalten?

neben dem thematisch abwegigen technisch-technologischen weg, könntet ihr euch der aufgabe auch über den ebenso abwegigen inhaltlichen weg nähern. ihr könntet euch zB fragen wie sähe eine klangmaschinen aus, die der AfD so richtig in die parade fahren würde? natürlich ist die menge der tagespolitischen, aktuellen und kritischen themen gross … aber vielleicht gibt es ja eins das passt. zumindestens musik und politk haben ja auch eine geschichte.

darstellung

eine der wichtigsten, wenn auch nicht die wichtigste frage in der gestaltung, ist die nach der darstellung einer idee. und wie immer lässt sich die frage nicht eindeutig beantworten, daher helfe ich euch mit ein paar setzungen:

jede idee, die ihr vorstellt, muss eine leitfrage ( siehe dazu gedankenanstösse ). oft ist es gar nicht nur das was man tut oder vorhat, sondern auch der grund aus dem man es macht. das kann in einer leitfrage präzisiert werden.

vergesst auch nicht, dass wir alle gestalter sind! dh wir können wörter nutzen um unsere ideen zu beschreiben, doch idR reicht das nicht aus. die qualität einer idee lässt sich selten nur durch wörter transportieren. aus diesem grund gilt, dass die qualität eurer bearbeitung dieser aufgabe im wesentlich von zwei faktoren abhängt:

  • qualität+relevanz der idee
  • qualität der dar- + vorstellung eurer idee

zur nicht wort-basierten darstellung von ideen bieten sich zB skizzen, sketches ( siehe processing.org ), photos, videos, mock-ups, video prototyping, aufführungen, demonstrationen, oder referenzarbeiten ( arbeiten von anderen ) an. wie ihr mit den verschiedenen darstellungsformen im detail umgeht ist eure gestalterische entscheidung.

arbeitstitel

oft ist es sehr hilfreich, der eigenen idee einen titel oder besser einen arbeitstitel zu geben. dieser stellt oft einen bestimmten aspekt der arbeit heraus, katalysiert das eigene interesse und kann im weiteren sehr gut als orientierung dienen. manchmal hilft auch noch ergänzend ein untertitel. diese methode kann sogar so weit gehen, dass sie ganz am anfang einer arbeit steht: siehe PREDICTIVE ART BOT

variantenbildung

ihr habt ja nun jeder min 3 ideen vorgestellt. das stellt natürlich eine gewisse festlegung dar. allerdings ist innerhalb dieser festlegung eine riesengrosse möglichkeit zur variation gegeben. versucht doch einmal eure idee zu variieren, ohne sie vollständig neu zu denken; ändert nur kleinigkeiten und schaut ob sich eine neue qualität ergibt. versucht das essentielle eurer idee zu erkennen und es auf andere themen, bereiche, dinge anzuwenden. manch gestalter oder künstler hat auf diese weise ein ganzes lebenswerk produziert. die variantenbildung ist eine der ganz klassischen gestaltungsmethoden und extrem produktiv.

teilaspekte der idee realisieren

um die qualität eurer idee bewerten zu können ist es absolut hilfreich, schon eimal aspekte der idee ganz schnell und ohne grosses nachdenken zu realisieren. hierzu sind alle mittel recht. klassischer weise werden hierfür skizzen, photomontagen, moodboards, renderings, video prototypes, mock-ups, oder sketches ( software-basierte skizzen ).

denkt immer daran, dass wir gestalter sind dh in diesem zusammenhang, dass wir ideen nicht nur durch blosses denken oder durch das schreiben von texten weiterentwicklen können, sondern vielmehr mit gestalterischen mitteln, mit artefakten, mit unseren händen, denken müssen.

gespräche mit anderen führen

wann immer ihr die möglichkeit habt, solltet ihr die qualität eurer idee testen, indem ihr sie leuten erzählt. peers und auch fachfremden personen. schaut euch hierzu auch gerne spezielle formen, wie zB den elevator-pitch an; also innerhalb von 1 min alles wesentliche so auf den punkt bringen. es lässt sich sehr viel zu der qualität eures vorhabens an der reaktionen der anderen ablesen. neben der blossen begeisterung oder konfirmation eurer ideen, ist es zB auch ein gutes zeichen, wenn leute angeregt werden eure gedanken aufzunehmen und sie weiterzuspinnen. solltet ihr das gefühl haben, dass eure ideen nicht wirklich bewegen, dann versucht stets zwischen einer uninteressanten idee und einer uninteressanten vorstellung einer idee zu unterscheiden.

prior art / recherche

es ist absolut wichtig, dass ihr herausfindet, ob es eure arbeit in der einen oder anderen form schon gibt. solltet ihr in der recherche herausfinden, dass es schon etwas ähnliches gibt, dann ist das kein desaster sondern eher ein kompliment … und gleichzeitig der auftrag nicht aufzugeben, sondern die arbeit in einigen wesentlichen punkten weiter zu entwicklen. seid auch versichert, dass es nahezu unmöglich ist, eine idee zu haben, die nicht an etwas exisitierendes anknüpft. solltet ihr in eurer recherche keine ähnlichen arbeiten ( die müssen ja nicht nur aus gestaltung und kunst kommen ) dann habt ihr uU nicht ordentlich gesucht … https://lmgtfy.com

denkt über kontext, format und technologie nach

wenn ihr eure idee in eine arbeit übersetzt, dann wird diese zwangsläufig in einem kontext stattfinden ( museum, netz, ausstellung, etcetera ), auch wird sie immer ein existierendes format bedienen ( massenprodukt, interaktives objekt, installation, etcetera ) oder ihr erfindet sogar ein eigenes. der einsatz von bestimmten technologien spielt in unserem feld eine besonderer rolle; daher ist es bei uns ja auch durchaus legitim eine bestimmte technologie an den anfang einer ideenfindung zu stellen. versucht in jedem fall aber kontext, format, und technologie immer wieder in die ausarbeitung eurer idee einzubinden.

projektthema

prüft noch einmal die beziehung zum projektthema und zur allgemeinen projektbeschreibung.

A1 Projektskizze

eure aufgabe ist es 3 ideen zu entwickeln in diese in 3 projektskizze darzustellen.

abgabe+präsentation

präsentiert eure projektskizze in der nächsten sitzung S004 (2019-05-17 10:00).

voraussetzung für eure teilname an der präsentation ist, dass ihr eure projekskizze min 1 stunde vor beginn der session (2019-05-17 09:00) bei slack gepostet habt. verpackt eure präsentation bitte in ein ZIP-file und benennt es A1- und eurem vollen namen in kleinbuchstaben ( e.g A1-dennisppaul.zip ).

geht einmal davon aus, dass ihr circa 10 min für die vorstellung eurer projektskizze habt.

A0 recherche

im zentrum der veranstaltung steht eure entwicklung und realisierung einer eigenen arbeit. eure eigene arbeit soll in irgendeinem zusammenhang zur klangmaschinen stehen. wie der zusammenhang genau aussieht, müsst ihr festlegen und euch erarbeiten.

stellt die verbindung zwischen klangmaschinenen, regelbasierten, parametrischen systemen und generativer gestaltung her.

und ganz wichtig, vergesst nicht: es gibt kein richtig oder falsch, nur relevant und uninteressant.

recherchiert interessantes zur klangmaschinen. denkt darüber nach eure recherche durch tags oder in kategorien zu organisieren zB:

  • praktische beispiel ( zB arbeiten, projekte + anwendungen )
  • methoden + medien ( zB algorithmen, methoden )
  • themen ( zB expert interfaces )
  • schlüsselwörter + -konzepte
  • personen
  • ungewöhnliches

zu weiteren erläuterungen siehe das How to Conduct a Recherche?.

teilt eure fundstücke gerne auf slack.

A0a One Minute of Tinkering

nehmt eine minute klang auf und schreibt einen satz dazu. der klang sollte aus der tinkering session entstanden sein; gerne trashig, unfertig, unbedeutend, schräg, etcetera … aber mindestens interessant.

ladet eure aufnahme und den satz bis spätestens (2019-05-04 23:59) bei slack hoch.